Wie sicher ist Onlinebanking?

Onlinebanking hat sich schon seit Jahren etabliert und trotzdem befürchten viele Bankkunden, dass es nicht sicher ist. Wir möchten alle Vor- und Nachteile dieser Variante beschreiben. Den Sicherheitsfaktor vom Onlinebanking kann dann jeder problemlos selbst überprüfen.

Der Sinn vom Onlinebanking

Kreditinstitute haben in der Regel mindestens einmal in der Woche länger geöffnet, damit auch Arbeitnehmer die Chance haben, ihre Bankgeschäfte zu tätigen. Der Nachteil der Banken liegt darin, dass sie über Mittag geschlossen haben – genau in der Zeit, in der auch Angestellte ihre Mittagspause haben und somit nicht zur Bank gehen können. Aus diesem Grund wurde das Onlinebanking erschaffen. Auf diese Weise kann jeder Bankkunde zu jeder Tages- und Nachtzeit sein Konto überprüfen, Überweisungen tätigen oder seine Daueraufträge verwalten. Auszahlungen sind ja schon seit Jahren 24 Stunden am Tag möglich – dank Bankautomaten.

So funktioniert das Onlinebanking

Zum Ausführen des Onlinebankings benötigen Sie lediglich einen PC oder ein mobiles Endgerät, das internetfähig ist. Anschließend beantragen Sie bei Ihrer Bank das Onlinebanking und erhalten die nötigen Zugangsdaten. Während früher noch eine spezielle Software nötig war, müssen Sie sich heute lediglich im Internet auf die Seite Ihrer Bank einloggen und schon kann es losgehen. Sie loggen sich mit Ihrer Kennung und der erhaltenen PIN ein. Schon erhalten Sie eine Übersicht über alle Verträge, die Sie besitzen. In der Regel ist die Menüführung so einfach aufgebaut, dass es hier keine Probleme gibt. Sollten Sie Überweisungen oder andere Transaktionen durchführen, so müssen Sie nach der Eingabe aller Informationen eine TAN eingeben. Diesbezüglich fand ebenfalls eine Umstellung statt, zur Sicherheit des Kunden. Während der Kunde früher von seiner Bank die TAN´s auf einem Blatt Papier erhielt (es waren immer ausreichend TAN´s vorhanden), werden heute die TAN´s entweder von einem Gerät generiert, das sich in den Händen des Kunden befindet oder der Kunde erhält die TAN per SMS zugeschickt. Erst wenn die richtige TAN in das Auftragsfeld der Bank eingetragen wurde, kann der Auftrag abgeschickt werden. Bankgeschäfte sind somit immer möglich, gleichgültig ob Sie daheim oder im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind. Lastschriftrückgaben oder Erneuerung eines Dauerauftrages können so fristgerecht erledigt werden.

Nachteile dieser Variante

Zum Einloggen auf die Internetseite der Bank muss der Kunde immer seine Zugangsdaten parat haben. Entweder er speichert sie im Kopf ab (die sicherste Methode) oder er legt sie so ab, dass sie niemand findet. Befindet sich der Kunde im Urlaub und hat seine Zugangsdaten nicht dabei, dann kann er auch keine Bankgeschäfte ausführen.

Das Generieren der TAN´s ist mittlerweile so sicher, dass hier kaum noch ein Missbrauch möglich ist – außer im eigenen Haushalt. Wer Zugriff zu den Einloggdaten und zum Handy hat, der ist auch in der Lage Transaktionen auszuführen.

 

Ein Girokonto Vergleich lohnt sich allemal, da es nach wie vor Kreditinstitute gibt, die Kontoführungsgebühren berechnen. Manchmal aber erhält man diese als Bonus zurück, wenn das Onlinebanking genutzt wird. Beispiel: pro Buchung, die über das Onlinebanking durchgeführt wurde, wird ein Betrag gutgeschrieben. Bei einer gewissen Anzahl von Buchungen pro Quartal könnte man so die Kontoführungsgebühren zurück erhalten.

Zahlt jede PKV eine Chefarztbehandlung?

Viele private Krankenversicherungen werben mit dem Slogan, dass ihre Versicherten eine Chefarztbehandlung erhalten. Doch was versteht man eigentlich unter diesem Begriff und was sollte beachtet werden, damit der Versicherte tatsächlich vom Chef persönlich behandelt wird?

 

Freie Arztwahl bei der PKV

Gesetzlich Versicherte müssen sich an Kassenärzte wenden. Manchmal sogar unterliegen sie der Hausarztpflicht, das bedeutet, die Arztwahl wird nochmal eingeschränkt. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung, denn hier besteht immer eine freie Arztwahl. Der Versicherte darf zu jedem Arzt gehen, zu dem er möchte. Gleiches gilt für die Wahl des Krankenhauses. Auch hier hat der Patient ein Mitspracherecht. Bedeutet dies aber gleichzeitig, dass immer der Chefarzt persönlich die Behandlung vornimmt? Wer genau überlegt, kommt zu dem Schluss, dass dies gar nicht immer möglich ist.

 

So erhalten Sie eine Chefarztbehandlung

Falls Sie immer nur vom Chefarzt persönlich behandelt werden möchten, so sollten Sie mit Ihrer privaten Krankenversicherung einen entsprechenden Vertrag abschließen. Selbstverständlich erhöht eine Chefarztbehandlung die Beiträge. Im Vergleich zu einer Behandlung durch einen anderen Arzt darf ein Chefarzt den 3,5 fachen Gebührensatz abrechnen. Wenn die Versicherungsgesellschaft diese Kosten übernehmen soll, dann muss dies über separate Beiträge abgesichert werden.

 

Gehen Sie auf Nummer sicher

Leider gab es schon Fälle, in denen der Versicherte mit der privaten Krankenversicherung einen Vertrag abgeschlossen hatte, nach dem er nur vom Chefarzt behandelt werden sollte. Dies geschah jedoch nicht, aus besonderen Gründen. Oder aber die Versicherung hat die Rechnung nicht erstattet. Seit 2013 haben Sie als Versicherter die Möglichkeit, sich bei der Krankenversicherung zu erkundigen, ob diese eine Behandlung übernimmt. Und zwar bevor die Behandlung erfolgt. Das Problem hierbei ist nur, dass Sie der Versicherungsgesellschaft eine Frist zum Prüfen geben müssen: vier Wochen bei normalen Behandlungen und zwei Wochen für dringende Fälle. Sollte eine dringende medizinische Behandlung nötig werden, dann steht Ihnen diese Zeit höchstwahrscheinlich nicht zur Verfügung.

Prüfen Sie daher vor Abschluss einer PKV, ob dort alle gewünschten Leistungen enthalten sind. Dies funktioniert natürlich auch während der Laufzeit; ein PKV Vergleich macht es möglich. So erhalten Sie die Chance, Ihren eigenen Tarif anzupassen oder die Versicherung zu wechseln.